F0 bildhaft lernen: So merkst du dir Demenz, Alzheimer & Co.

F0 lernen – und plötzlich steht da eine ganze Stadt

F00, F01, F02, F03 … und hinter jeder Zahl steckt wieder ein anderes Störungsbild.

Als ich angefangen habe, für die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie zu lernen, war für mich schnell klar: Ich möchte diese ganzen Informationen nicht einfach nur auswendig lernen. Ich möchte verstehen, wie sie zusammengehören – und ich brauche Bilder im Kopf, an denen ich mein Wissen festmachen kann. Genau daraus ist meine Gedächtnisstadt entstanden. Eine Stadt, in der die ICD-10 F0 nicht mehr nur aus Zahlen und Begriffen besteht. Die einzelnen Störungsbilder bekommen Orte, Bilder und Geschichten. Denn wenn aus abstraktem Wissen eine Vorstellung im Kopf entsteht, bekommt das Gehirn etwas, woran es die Information festmachen kann.

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Was gehört zur ICD-10 F0?

Die F0 umfasst in der ICD-10 die organischen, einschließlich symptomatischen psychischen Störungen. Dazu gehören unter anderem Demenzen wie die Demenz bei Alzheimer-Krankheit und die vaskuläre Demenz, das organische amnestische Syndrom, das Delir sowie weitere psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit. Für die HPP-Prüfung reicht es allerdings nicht, einfach zu wissen: F0 = irgendetwas mit Demenz. Du musst die einzelnen Krankheitsbilder einordnen und voneinander unterscheiden können. Und genau hier kann es schnell unübersichtlich werden.

Warum ist die F0 beim Lernen so schwierig?

Auf den ersten Blick begegnen dir viele ähnliche Begriffe, Nummern und Symptome.F00 ist nicht einfach „Alzheimer“. F01 ist nicht einfach „auch eine Demenz“. Und ein Delir ist etwas anderes als eine Demenz – auch wenn bei beiden beispielsweise Störungen der Orientierung auftreten können. Dazu kommen Ursachen, Verläufe, diagnostische Merkmale und Differenzialdiagnosen. Wenn man versucht, all diese Informationen ausschließlich als Liste zu lernen, sehen sie irgendwann verdächtig ähnlich aus.Deshalb habe ich aufgehört, mir eine Liste vorzustellen – und angefangen, eine Stadt zu bauen.

Lernheft: Organische psychische Störungen verstehen und mit der Gedächtnisstadt leichter behalten.

Willkommen in der Gedächtnisstadt

Stell dir vor, die F0 wäre eine Stadt. Du kannst durch sie hindurchgehen. An verschiedenen Orten begegnen dir die unterschiedlichen Störungsbilder. Und jeder dieser Orte gibt dir Hinweise darauf, was du dort wissen musst.

So entsteht zunächst eine innere Landkarte.

Wenn später in einer Prüfungsfrage beispielsweise F00, F01 oder F05 auftaucht, soll im Kopf nicht nur eine abstrakte Nummer erscheinen. Im Idealfall öffnet sich die passende Schublade – oder in meinem Fall: der passende Ort in der Gedächtnisstadt. Das ist der Grundgedanke hinter meiner F0-Lernwelt.

Alzheimer, Demenz und Co. bekommen ein Bild

Nehmen wir die Demenz bei Alzheimer-Krankheit. Natürlich musst du für die Prüfung die fachlichen Merkmale kennen. Ein schönes Bild ersetzt dieses Wissen nicht. Aber statt mit einer nackten Aufzählung zu beginnen, kannst du zunächst einen visuellen Anker schaffen.

Was wäre, wenn die Alzheimer-Demenz einen eigenen Ort in deiner Stadt hätte? Plötzlich kannst du neues Fachwissen an etwas anknüpfen, das bereits vor deinem inneren Auge existiert. Genau das mache ich in meinen Lernwelten: Aus abstrakten Begriffen entstehen Orte, Figuren, Situationen und Geschichten. Und danach kommt das Fachwissen dazu.

Demenz und Delir: Verstehen statt nur auswendig lernen

Ein gutes Beispiel dafür, warum reines Auswendiglernen schnell an seine Grenzen kommt, sind Demenz und Delir. Beides kann mit kognitiven Beeinträchtigungen einhergehen. Trotzdem handelt es sich nicht um dasselbe Krankheitsbild. Beim Lernen solltest du deshalb nicht nur einzelne Symptome aufsagen können, sondern verstehen, worin wichtige Unterschiede liegen – beispielsweise hinsichtlich Beginn, Verlauf, Bewusstsein und Aufmerksamkeit. Genau solche Unterschiede lassen sich besonders gut mit gegensätzlichen Bildern und Situationen verknüpfen.

So wird aus:

„Das muss ich mir irgendwie merken.“

nach und nach:

„Moment – ich weiß, wo ich das in meiner inneren Landkarte einordnen muss.“

Und genau dieses Grundverständnis möchte ich mit meinen Lernwelten erreichen.Was bedeutet gehirn-gerecht lernen überhaupt?

Gehirn-gerechtes Lernen bedeutet für mich ausdrücklich nicht, dass man Fachwissen nicht mehr lernen muss.

Auch die schönste Geschichte ersetzt keine gründliche Prüfungsvorbereitung. Bilder, Geschichten, ungewöhnliche Verknüpfungen und Lernanker können aber dabei helfen, neuen Informationen eine Struktur zu geben und sie mit bereits vorhandenen Vorstellungen zu verbinden. Deshalb arbeite ich beim Lernen zunächst mit Verstehen, Bildern und Zusammenhängen.

Anschließend geht es in die Tiefe: mit Skript, Fachliteratur, Wiederholungen und Prüfungsfragen. Die Lernwelt soll also nicht das Lernen ersetzen. Sie soll dir einen Ort geben, an dem du dein Wissen ablegen kannst.Die komplette F0 als Gedächtnisstadt entdecken.

Genau aus diesem Gedanken ist mein Lernheft zur ICD-10 F0 entstanden.

Du reist durch die Gedächtnisstadt und begegnest den verschiedenen Bereichen der F0 nicht nur als Diagnosenummern, sondern als bildhaften Lernorten. Das Heft soll dir helfen, zunächst Orientierung und ein Grundverständnis aufzubauen und anschließend dein Prüfungswissen daran anzuknüpfen.

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Du möchtest F0 bis F9 bildhaft lernen?

Die Gedächtnisstadt ist nur eine meiner Lernwelten.

Auch für die weiteren Kapitel von F1 bis F9 habe ich eigene Bilder, Orte und Geschichten entwickelt – von der Substanzenstadt über den Weihnachtsabend bis zum Entwicklungswald und zur Dinowelt.

Wenn du die gesamte Reihe kennenlernen möchtest:

Komplette ICD-10 F0–F9 Lernheft-Reihe ansehen

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